Distanz in Krisenzeiten bewältigen

Als ob Fernbeziehungen nicht schon schwierig genug wären, wird es während eines Lockdowns zum Prüfstein. Sei es, dass die/der PartnerIn in einem anderen Land lebt und man erst recht nicht in den Flieger steigen kann, oder dass man sich als Paar gezwungenermassen vom Virus getrennt befindet, diese Lage ist für keinen einfach. Wie soll man Distanz zu bewältigen, wenn man die Nähe sucht?

Es gibt hilfreiche Tipps, sich auf Distanz verbunden zu fühlen.
Matthew Hussey, ein Experte und Coach rund um Dating und Beziehungen und der Autor von “Get the Guy”, gibt Ratschläge, wie man eine Fernbeziehung nicht nur  übersteht, sondern sie bereichernd gestalten kann.


1.     Überraschen

Routine kann langweilig werden. Es ist einfach in eine Routine zu geraten, wenn man über eine Distanz kommuniziert. Vielleicht benutzt man eine Chat-App, um jeden Abend stets einen ähnlichen Austausch über den vergangenen Tag zu haben. Matthew rät, seine bessere Hälfte mit stets neuen Kommunikationsweisen zu überraschen. So kann man zum Beispiel einen handgeschrieben Brief verfassen, eine E-Mail abschicken
oder spontan während des Tages anrufen. Diese stets neue Art miteinander zu kommunizieren schafft Spannung und reduziert Langeweile.

2.   Sinne entwickeln

Was in einer Fernbeziehung vor allem schwierig wird, ist, dass man die andere Person nicht in den Arm nehmen kann. Es gibt keinen Weg, diesen physischen Kontakt zu haben. Man kann diese Distanz aber auch nutzen, um die Kommunikationsfähigkeiten miteinander zu stärken. Ohne Ablenkung durch physischen Kontakt und durch Fokus auf die Kommunikation kann man sich besser kennenlernen und erfahren, wie man als Paar am besten miteinander auskommt. Matthew erklärt, dass man durch eine Fernbeziehung eine starke emotionale Verbindung kreieren kann, welches als wichtiges Fundament dient. Vorausgesetzt, man schafft es, miteinander zu kommunizieren.

3. Team Mindset

Bei einem Team Mindset geht es darum, eine „du und ich gegen die Welt“ Mentalität mit seinem Partner zu entwickeln, so Matthew. Man sieht sich dadurch als eine starke Einheit und weiss: Egal was auf einen zukommt, man ist füreinander da und kann es gemeinsam durchstehen. Wenn man realisiert, dass man nicht alleine ist, scheint die Distanz nicht so erschreckend.

 Wie bewältigst Du den Lockdown auf Distanz?

 -th

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